Ralph Hausmann

Schon als ich die Skulpturen von Jagna Weber das erste Mal gesehen habe, war ich fasziniert. Abstrakt und gegenständlich zugleich gelingt ihr die Darstellung zumeist von Tieren ausdrucksstark und kraftvoll. Dabei sind die Skulpturen makellos glatt und hoch glänzend. Sie sind wunderschön.

Ebenso meisterlich sind die Aquarelle von Rainer Alexander Weber. Er nutzt die Stärken der Aquarellmalerei in vollem Umfang und schafft Landschaftsbilder, die durch farbliche Brillanz ebenso bestechen wie durch ihre Ausmaße. Die Bilder der Nordlichterscheinungen und der Berglandschaften sind so realistisch, dass man sich beim Betrachten dort hinein versetzt fühlt. Das ist tief beeindruckend, weil es sich jeweils um Landschaften handelt, die man real niemals so erleben könnte.

Damit zeigen beide, dass es auch heute noch möglich ist, außergewöhnliche, geniale Kunst zu schaffen, ohne ins gegenstandslose auszuweichen. Meiner Ansicht nach ist das die Richtung, in die sich die Kunst entwickeln sollte.

Kunst sollte nicht unförmig und hässlich, sondern ästhetisch und schön sein. Sie sollte nicht irritieren und schockieren, sondern Freude und Glück hervorrufen. Dies zu unterstützen, indem ich mich der Weber Mäzenatengesellschaft angeschlossen habe, war der logische, geradezu selbstverständliche Schritt.


Ralph Hausmann